Verhalten und Körpersprache von Kleintieren

Da Kleintiere natürlich nicht die Möglichkeit haben sich mit Worten zu verständigen, ist es umso wichtiger, dass Sie frühzeitig erkennen und verstehen was Ihr Liebling mit seinem Verhalten ausdrücken möchte.

Ein Kleintier, das sich in eine Ecke des Käfigs zurückdrängt, zeigt beispielsweise deutliche Anzeichen von Angst, die sich sogar bis hin zur Panik steigern können. Gerade in diesem Fall ist es wichtig, den Gemütszustand schnell und richtig zu erkennen! Bereiten Sie Ihrem Tier jetzt nicht noch mehr Stress, indem sie auf ihn zugehen. Warten Sie lieber ruhig und sprechen Sie leise mit dem verängstigten Freund.

Kaninchen, die sich auf den Rücken legen, dabei die Hinterpfoten vom Körper wegstrecken und genüsslich ihren Bauch zeigen, sind rundum zufrieden und fühlen sich in ihrer Umgebung sicher. Diese Kaninchen wissen: "Hier kann mir nichts passieren!".

Auch andere Kleintiere zeigen ihre Interessen durch ganz typisches Verhalten. So neigen die kuscheligen Chinchillas zum Beispiel dazu, jeden Gegenstand mit einem "Probebiss" zu inspizieren. Dadurch wird getestet, ob es sich bei dem neu zu entdeckenden Gegenstand um etwas Essbares handeln könnte. Aus diesem Grund darf man den Kleinen auch nicht böse sein, wenn ein sanfter, aber bestimmter Biss in den Finger erfolgt.

Ebenso typisch wie lustig sind die von Kaninchen oft gezeigten "Hasensprünge". Dabei schlagen die flinken Kaninchen Haken und Sprünge quer durch die Wohnung, um so schneller voran zu kommen. Dabei können die beweglichen Vierbeiner ihre Richtung noch in der Luft ändern, um so möglichen Verfolgern zu entkommen. Auslöser für dieses lustig anzusehende Verhalten kann eine Flucht durch Erschrecken sein, jedoch aber genauso gut zum Austoben oder durch Übermut passieren. Verhalten und Körpersprache von Kleintieren.

Auch das Fiepen von Meerschweinchen hat einen Hintergrund. Ein starkes, lautes Quieken lässt darauf vermuten, dass Ihr Meerschweinchen Hunger hat und deshalb lautstark nach Futter "brüllt". Sie sollten diesen Rufen nicht immer direkt nachgeben, um Ihren Kleinen nicht die Oberhand über die Futtervergabe zu geben.

Ein leises Brummeln ist oftmals dann zu hören, wenn sich mehrere Meerschweinchen aneinander kuscheln und sich damit ihre Zuneigung zeigen möchten. Aber nicht immer sind die Kleinen nur gut gelaunt.

Ein laut hörbares Zähneklappern lässt darauf schließen, dass Ihrem Mitbewohner irgendetwas nicht passt. Meist erledigt sich das Problem aber schnell von selbst und die Meerschweinchen beruhigen sich. Natürlich ist das Verhalten von Kleintier zu Kleintier unterschiedlich, die Bedürfnisse und Wünsche Ihres Lieblings werden sie aber sehr schnell zu erkennen lernen. Beobachten Sie Ihren Mitbewohner einfach eine Weile!

Foto: www.shutterstock.com

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