Steckbrief

Gründling

FamilieCyprinidae (Karpfenfische)
VorkommenWest- und Nordeuropa
GrößeCa. 15 cm, selten bis zu 20 cm
Wassertemperatur10-18 °C
NahrungKleintiere, Krebse, lebende Würmern und gelegentlich Laich
EigenschaftenFriedlich und gesellig, kann gut vergesellschaftet werden (z.B. mit Elritzen)
HaltungPflegeleicht und winterhart
ZuchtSchwierig
Gründling

Gründling

Gobio gobio

Der Gründling ist in West- und Nordeuropa verbreitet, insbesondere in schnell fließenden Gewässern aber auch in sauerstoffreichen Uferregionen mit kiesig-sandigem Untergrund. Vom Gründling  gibt es auch einige regional begrenzte Unterarten, die anhand körperlicher Unterschiede erkannt werden können. 

Sein länglicher Kopf verfügt über relativ große Augen und ein unterständiges Maul mit zwei kurzen Bartfäden am Oberkiefer. Der Körper des Gründlings schimmert am Rücken in schwarz-grauen, grünlich-braunen bis hin zu bläulichen Nuancen, während die Flanken wesentlich heller sind und der Bauch eine gut sichtbare weißliche Linie aufweist. An der Seitenlinie sind die Schuppen zum Teil bläulich gefärbt. Insgesamt erinnert der Körper des silberblauen Gründlings mit seiner schlanken, drehrunden Form an einen Torpedo. Das zeigt, dass er ein guter Schwimmer und in stark strömenden Gewässern zuhause ist. 

Seine Nahrung besteht aus Kleintieren wie Krebsen, lebenden Würmern und manchmal auch von Laich – diese sucht er am Bodengrund und wirbelt Schmutz und Sand gerne auf. Auch wenn sich der Gründling zumeist am Gewässergrund aufhält, benötigt er kühles, sauerstoffreiches, strömendes Wasser. Ideal ist ein großer Teich mit guter Filteranlage und Rückströmung am besten mit einem Bachlauf mit Wasserfall.

Der Gründling ist ein geselliger, friedlicher und vorzugsweise tagaktiver Kaltwasserfisch, dessen Laichzeit bei einer Wassertemperatur von 18°C zwischen Mai-Juni ist. Eine Besonderheit in der Fortpflanzungszeit ist, dass Gründlinge untereinander mittels hörbarer, quietschender Laute kommunizieren. Das Gründlingsweibchen legt bis zu 3.000 Eier ab. Die Larven schlüpfen nach etwa 10-30 Tagen (je nach Wassertemperatur) aus den klebrigen Eiern, die an den Wasserpflanzen haften und wachsen schnell.

Text: Kölle-Zoo
Fotos: 
Kölle-Zoo

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