Steckbrief

Rotfeder

FamilieCyprinidae (Karpfenfische)
VorkommenSüdstaaten der USA
Größe20-30 cm
Wassertemperatur10-20 °C
NahrungZooplankton, Mückenlarven, gröberes Granulatfutter, gelegentlich Grünkost
EigenschaftenSchreckhafter Schwarmfisch
HaltungPflegeleicht 
ZuchtEinfach
Rotfeder

Rotfeder

Scardinius erythrophthalmus

Der natürliche Lebensraum der Rotfeder erstreckt sich auf weite Teile Europas – vom Ural und über den Aralsee im Osten bis hin zum Tiber in Italien sowie Mazedonien im Süden Europas und im Norden bis Finnland. Sie ist auch als Rötel, Rotblei oder Unechtes Rotauge bekannt.

Der Kopf und der hoch gewölbte Rücken der Rotfeder sind braun-grün bis grau-grün gefärbt. Die Flanken sind deutlich heller und haben einen messingfarbenen Schimmer, bis auf die Brustflossen leuchten alle Flossen intensiv rot. Die Bauchkante ist an ihrem Ende gekielt.

Oft wird die Rotfeder mit dem verwandten Rotauge verwechselt. Sie lassen sich jedoch anhand von Maul sowie von Bauch- und Rückenflosse unterscheiden: Die Bauchflosse ist bei der Rotfeder im Gegensatz zu der des Rotauges ein wenig vorgezogen. Die Rotfeder hat ein oberständiges, das Rotauge ein endständiges Maul.

Die Rotfeder ist ein Schwarmfisch und sollte im Teich in einer Gruppe von 8-10 Exemplaren gehalten werden. Die Wassertemperatur sollte 20°C möglichst nicht übersteigen. Die Rotfeder bevorzugt pflanzenreiches Flachwasser mit einem schlammig-sandigem Untergrund. Sie lässt sich gut mit Fischen, die ähnliche Ansprüche haben, in einem entsprechend großen Teich vergesellschaften.  Die Rotfeder ist ein sogenannter „Anflugfresser“, der Nahrung von der Wasseroberfläche aufnimmt, aber auch Algen verspeist und gerne Wasserpflanzen knabbert. Besonders aktiv ist die Rotfeder morgens und abends in den Sommermonaten von Mai bis September. In den Wintermonaten sucht sie ruhige, tiefere Wasserzonen auf.

Rotfedern sind ab 25cm Körperlänge fortpflanzungsbereit, sofern sie gut gefüttert und kühl überwintert wurden. Sie laichen zwischen April und Mai bei einer Wassertemperatur um 18°C. Die Weibchen legen dann 100.000-200.000 rotgelbe, klebrige und etwa 1,5mm große Eier an Wasserpflanzen ab und je nach Wassertemperatur schlüpfen nach 3 - 10 Tagen die Larven.

Text: Kölle-Zoo
Fotos: 
Kölle-Zoo

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