Steckbrief

Schleierschwanz

FamilieKarpfenfische, Cyprinidae
VorkommenAsiatische Zuchtformen des eurasischen Giebels Carassius gibelio
Größeetwa 20 cm
Wassertemperatur15-25 °C, Überwinterung nur im Haus 
WesenFriedlich, gesellig
NahrungAllesfresser: Lebendfutter, Flocken, Tiefkühlkost, aber auch Pflanzen
HaltungProblemlos, bis auf Kälteempfindlichkeit
ZuchtMittel
Schleierschwanz

Schleierschwanz

Carassius auratus

Der Schleierschwanz ist eine Zuchtform des Goldfischs. Unter den Schleierschwänzen gibt es wiederum zahlreiche Varianten. Die doppelten Schwanzflossen können eine Gesamtlänge von bis zu 15 cm erreichen, der Körper wirkt gedrungen und der Rücken ist hoch gekrümmt.

Den Schleierschwanz gibt es in rot, weiß, orange und schwarz und als zwei- oder dreifarbig gescheckte Zuchtform. Der Körper schimmert perlmuttartig bis hin zu metallisch und kann gefleckt sein. Die endgültige Körpergröße variiert, doch 20 cm können es meist sein.

Am wohlsten fühlen sich Schleierschwänze in einer Gruppe von 4-5 Tieren in einem gut gefilterten Teich mit robuster Bepflanzung und weichem Bodengrund zum Gründeln. Schleierschwänze brauchen eine abwechslungsreiche, ballaststoffreiche Ernährung mit hochwertigen Futter, insbesondere auch mit Lebend- und Frostfutter sowie pflanzlicher Kost wie Algen, Wasserlinsen oder überbrühtem Salat.  Ideal sind mehrere Fütterungen kleiner Mengen täglich.

Aufgrund ihrer gedrungenen Statur reagieren sie empfindlicher auf Kälte beziehungsweise auf unzureichende Wärme als die langgestreckten Zuchtformen des Goldfisches. Aus diesem Grund sollten sie im Haus überwintern. Bei optimaler Pflege und idealen Haltungsbedingungen können Schleierschwänze ein Alter von 25-30 Jahren erreichen.

Text: Kölle-Zoo
Fotos: 
Kölle-Zoo

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