Steckbrief

Stirnlappenbasilisk

FamilieLeguane
VorkommenMittelamerika
GrößeKompletter Körper bis über 90 cm (Schwanz meist 3x länger als Kopf und Rumpf)
Farbe Wildform grün; Nachzuchten teilweise türkis-grün oder blau-grau
AlterBis 15 Jahre
NahrungLebendinsekten aller Art, Fische, kleine Mäuse
Stirnlappenbasilisk

Stirnlappenbasilisk

Basiliscus plumifrons

Der zur Familie der Leguane gehörende Stirnlappenbasilisk gehört zu den wechselwarmen Tieren und ist ein äußerst imposanter Vertreter seiner Gattung. Durch die Hinterkopflappen beim Männchen lässt sich das Geschlecht eindeutig bestimmen. Weibchen weisen dieses markante Merkmal nur in sehr kleinem Ausmaß oder auch gar nicht auf, wodurch sie nicht so schnell zu erkennen sind.

Seine Heimat hat der Stirnlappenbasilisk in den immerfeuchten Wäldern Mittelamerikas auf Seite des Atlantiks. Dort lebt er im dichten Tieflandregenwald in der Nähe von Gewässern. In diesem Gebiet herrscht ein tropisch feuchtes Klima mit nur geringen Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht. Tagsüber liegen die Temperaturen dort zwischen 28-33 °C, nachts bei 20-25 °C. Auf Einhaltung dieser Werte ist auch im heimischen Terrarium zu achten, um dem Basilisken einen möglichst naturnahen Lebensraum zu bieten.

Der Stirnlappenbasilisk ist ein tagaktives, lebhaftes Tier, das sehr viel Platz benötigt. Deshalb sollte ein Terrarium für ein Männchen und 1-2 Weibchen die Mindestmaße von 140 x 70 x 180 cm nicht unterschreiten. Zudem ist ein Wasserbecken im Terrarium für die Tiere unabdingbar, da sie auch in freier Natur halb baum-, halb Wasser bewohnend sind. Außerdem sonnen sich die Tiere in der freien Wildbahn täglich längere Zeit auf horizontal verlaufenden Ästen, was eine dementsprechende Terrarieneinrichtung mit UV-Lampe erfordert. Die allgemeine Beleuchtung der Behausung sollte im Sommer ca. 13-15 Stunden und im Winter 9-11 Stunden eingeschaltet sein. Ein tägliches Sprühen mit Wasser zur Befeuchtung der Luft ist sehr wichtig, um die relative Luftfeuchtigkeit von ca. 70 % zu halten.

Besteht der Wunsch nach einer Vergesellschaftung mit anderen Terrarientieren, so haben sich Nackenstachler, Ritteranolis und auch der Tokeh als gut verträglich erwiesen.

Die Haltung eines Stirnlappenbasilisks bringt dem Halter ein Stück Regenwald nach Hause und durch seine Eigenschaft als "Wasser liebender Kletterer" gibt es für den Betrachter immer etwas zu beobachten.

Text: Kölle-Zoo
Fotos: Shutterstock

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