Steckbrief

Chiriquisittich

FamiliePyrrhura 
Herkunft Westpanama, westliches und zentrales Chiriqui sowie angrenzendes Bocas del Toro
nat. LebensweisePaarweise oder in kleinen Schwärmen (außerhalb der Brutzeit)
ErscheinungsbildGrünes Gefieder mit gelb-orangener Einfärbung und roten Flecken im Ohrbereich
Größe/Gewicht70-90 g
Ernährung/FutterViel Obst und Gemüse, Mischung verschiedener Sämereien wie Kolbenhirse, Hafer, Sonnenblumenkerne, Hanf, Buchweizen. Auch Zweige mit frischen Knospen und Blüten. 
UnterbringungVoliere mit mindestens 3m Länge sowie ganzjährig ein Schlaf- und Nistkasten
Fortpflanzung4-6 Eier, 24 Tage Brutzeit
Chiriquisittich

Chiriquisittich

Pyrrhura hoffmanni gaudens

Hoffmanns Rotschwanzsittiche (Pyrrhura hoffmanni) werden gelegentlich auch als Goldschuppsittich oder Goldgrüner Rotschwanzsittich bezeichnet. Der Chiriquisittich (Pyrrhura hoffmanni gaudens) ist eine Unterart, die in Westpanama, im westlichen und zentralen Chiriqui sowie im angrenzenden Bocas del Toro beheimatet ist. Sein Lebensraum sind Waldränder, teilweise bewaldete Gebiete und auch Gebiete mit Sekundärvegetation in tropischen und subtropischen Gegenden zwischen 500 m und 3.000 m über NN. 1 Der intelligente, neugierige Chriquisittich lebt paarweise oder in kleinen Schwärmen. Er ist ein aktiver Vogel mit ausgeprägtem Raumbedarf – auch für Freiflüge.

Sein Gefieder ist hauptsächlich grün, wobei die Färbung an Bauch und Brust etwas dunkler erscheint und die Säumung im Nacken in einen Rotton übergeht. Im Ohrbereich befinden sich signalrote Flecken, während sich der Kopf mit ausgeprägter gelber Säumung zeigt. Denn diese Unterart unterscheidet sich von der Nominatform durch seinen höheren Gelbanteil, vor allem im Kopfbereich. Die Handdecken, Daumenfittiche, Armschwingen und die inneren Handschwingen sind gelb.  Beim Fliegen sind die ganz gelb wirkenden Flügel gut erkennbar.2 Mit seinen 25 cm misst der Chiriquisittich nur geringfügig mehr als Pyrrhura hoffmanni und bringt zwischen 70-90 g auf die Waage.

Auf seinem Speiseplan steht neben viel Obst und Gemüse auch eine Mischung verschiedener Sämereien wie Kolbenhirse, Hafer, Sonnenblumenkerne, Hanf, Buchweizen. Auch Zweige mit frischen Knospen und Blüten erfreuen den Chiriquisittich, da er hier nach Herzenslust knabbern und sein Nagebedürfnis stillen kann.

Rotschwanzsittiche sind durch ihr zutrauliches Wesen, ihre Verspieltheit und die wenig komplizierte Haltung auch für Anfänger in der Papageienhaltung geeignet. Sie sind am Menschen interessiert, nicht allzu laut und baden gern.  Chiriquisittiche sind grundsätzlich als gute Eltern anzusehen, denn sie ziehen nach 24-tägiger Brutzeit in der Regel ihre Jungtiere ohne Probleme groß. Die Nestlingszeit dauert etwa 50 Tage und wenn die Jungtiere die Nisthöhle verlassen, sind sie von ihren Eltern nur durch die geringere Größe zu unterscheiden.

Text: 1,2 teilweiser Auszug aus Cyanopsitta (Nr.66-Sept. 2002)
Fotos: Shutterstock

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