Steckbrief

Mozambiquegirlitz

FamilieGimpel bzw. Hänflinge
Herkunft Südlicher Teil der Sahara, Sahelzone bis nach Südafrika
Erscheinungsbildgrau-grüne Oberseite, am Oberkopf und den Flügeldecken schwarz-braun, kräftig gelbe Unterseite, Stirn und Zwischenstreifen
TemperaturMindestens 15 °C
ErnährungSämereien, Wildkräuter, Insekten
Fortpflanzung3 bis 5 Eier die 13 Tage ausgebrütet werden
Mozambiquegirlitz

Mozambiquegirlitz

Ochrospiza mozambica

Der Mozambiquegirlitz ist häufig auch noch als Mozambiquezeisig bekannt. Er gehört der Gattung der Kleingirlitze und somit der Familie der Gimpel bzw. Hänflinge an.

Der natürliche Lebensraum des Mozambiquegirlitzes erstreckt sich vom südlichen Teil der Sahara, über die Sahelzone bis Südafrika. Am liebsten bewohnt er dort offene mit Buschwerk und Bäumen bewachsene Landschaften, die ihm Schutz bieten. Jedoch ist der Mozambiquegirlitz auch in Gärten, Parks oder Plantagen zu finden.

Der ca. 12 cm lange Girlitz zeichnet sich durch seine ansprechende Farbkombination aus. Die Oberseite des Mozambiquegirlitz ist grau-grün gefärbt, der Oberkopf und die Oberseite der Flügel besitzen ein dunkles Schwarz-Braun. Diese Farbvariation wird durch eine kräftig gelbe Unterseite, Stirn und einzelne Zwischenstreifen ergänzt. Die Weibchen sind zwar etwas schwächer gefärbt, besitzen dafür aber eine graue "Halskette", die sich auf ihrer Kehle abhebt.

Während der Brutzeit, die meist von August bis März stattfindet lebt der Mozambiquegirlitz paarweise, danach fügt er sich aber auch in Familienverbänden oder anderen Girlitzschwärmen ein, weshalb die Haltung in Gesellschaftsvolieren durchaus möglich ist. Möchte man diese kleinen Girlitze als Heimtier halten, so darf die Haltungstemperatur 15 °C nicht unterschreiten, daher ist eine Innenvoliere zu empfehlen. Die Voliere sollte mit Sträuchern und Naturholzsitzstangen gestaltet sein. Als Untergrund empfiehlt sich so genannte Vogelerde, da diese sehr gerne von den Mozambiquegirlitzen angenommen wird. Außerdem besitzt er ein großes Badebedürfnis, weshalb eine Vogelbadewanne bereit stehen sollte.

Die Fütterung sollte aus einem Gemisch aus Sämereien, Insekten, Obst und Gemüse bestehen.

In der Balz lockt das Männchen mit lauten, langen schmetterndem Gesang, indem auch trillernde oder flötende Töne vorkommen, das Weibchen an. Bis zur Paarungsbereitschaft umtanzt er seine Auserwählte mit diesem Gesang.

Angebotene Brutstätten werden vom Weibchen mit Scharpie oder Kokosfasern ausgepolstert.

Der Mozambiquegirlitz legt drei bis fünf Eier, die 13 Tage lang ausgebrütet werden. Nach gut drei Wochen verlassen die Jungen das erste Mal das Nest. Zwei bis drei Wochen später können sie von den Eltern getrennt werden, wobei sie immer paarweise gehalten werden sollten.

Mozambiquegirlitze können mit ihrer unkomplizierten, lebhaft quirligen Art und dem hübschen Aussehen durchaus zehn Jahre lang Ihre Begleiter werden.

Text: ©Kölle-Zoo
Fotos: ©Kölle-Zoo

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