Steckbrief

Rosakakadu

FamilieKakadus
Vorkommen Neuguinea, Salomonen, Nordaustralien
PflegeNicht schwer, wenn man sich bei einem Einzeltier und artgerechter Pflege mit dem geselligen Vogel beschäftigt
Größe35 cm
FutterObst, Gemüse, hochwertiges Fertigfutter, angereichert mit Mineralstoffen und Vitamine
TrinkenImmer anbieten
Rosakakadu

Rosakakadu

Eolophus roseicapillus

Der auf Neuguinea, Indonesien, den Salomonen und Nordaustralien verbreitete Rosakakadu wird ungefähr 35 cm groß, etwa 300 bis 350 Gramm schwer und hat eine Lebenserwartung von 20-30 Jahren. Vom Aussehen her ähneln sich Männchen und Weibchen stark. Sie können anhand der Iris jedoch unterschieden werden: Beim Weibchen ist sie rotbraun, beim Männchen schwarzbraun. Zudem weist die Kopfmaske des Männchens einen größeren Weißanteil aus. Während der Balzzeit imponiert das Männchen mit aufgerichteter Haube und wiegenden Bewegungen. Stellt man dem Paar einen Nistkasten und Blätter und kleine Äste als Nistmaterial zur Verfügung, ist Nachwuchs nicht ausgeschlossen.

Der gesellige Rosakakadu lebt mit anderen Kakadus in Gruppen oder Schwärmen, weswegen er auch in menschlicher Obhut zumindest im Paar oder in einer kleinen Gruppe gehalten werden sollte. Rosakakadus sind sehr bewegungsfreudig und fliegen gerne, daher sollte ein entsprechendes Platzangebot dafür vorhanden sein. Ideal ist auch die teilweise Haltung des Paares oder der Kleingruppe in einer überdachten Außenvoliere, in der die Vögel die frische Luft, Sonnenstrahlen und die Witterungen genießen können, aber auch Rückzugsmöglichkeiten haben.

Bei der Ernährung ist darauf zu achten, dass der Organismus des Rosakakadus zu viel gefütterte Energie, die er nicht benötigt, als Fettschicht eingelagert. So bilden sich nach und nach immer mehr Fettansammlungen, die verklumpen und operativ entfernt werden müssen. Auch Organschäden resultieren aus falscher Ernährung. Doch nicht nur was gefüttert sondern auch wieviel gefüttert wird, ist entscheidend. Bitte das Futter genau abmessen und nie den Futternapf einfach vollmachen. Am besten reicht man 2x täglich eine fettarme, aber vielfältige Futtermischung ohne Sonnenblumenkerne, denn diese sind wahre Dickmacher. Auf dem täglichen Speiseplan sollten neben viel Gemüse auch frische Kräuter stehen. Der im Obst enthaltene Fruchtzucker liefert dem Vogelorganismus jede Menge Energie, deswegen ist Obst als Leckerei anzusehen, die nur gelegentlich die Mahlzeiten ergänzt.

Text: ©Kölle-Zoo
Fotos: ©Kölle-Zoo

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