Steckbrief

Weisskappenpapagei

GattungRotsteißpapageien (Pionus)
Ursprungsgebiet Mittelamerika, von West-Panama bist Südost Mexiko, hauptsächlich auf der pazifischen Seite.
nat. LebensweiseInland- und Küstenwälder der tropischen und subtropischen Zone
Höhenlage bis 2.500m
HeimtierhaltungMittellaute lebhafte Papageien; anfangs scheu, später zutraulicher; gegenüber anderen Vögeln oft unverträglich; Nagebedürfnis nur schwach ausgeprägt.

Voliere von 3 x 1 x 2 m; während der Eingewöhnungszeit nicht unter 20 °C; im Winter nicht unter 10 °C; doppeltes Drahtgitter, da die Vögel gegenüber Nachbartieren gelegentlich aggressiv werden können.
FutterVerschiedene Obst und Gemüsesorten, abwechslungsreiche Körnermischung; im Frühjahr/Sommer Keimfutter frische Zweige mit Knospen, regelmäßig Mineralstoffe; vor und während der Brut Aufzuchtfutter oder Hundefutter, Quark u.a.
Weisskappenpapagei

Weisskappenpapagei

Pionus senilis

Diese nicht gerade oft im Fachhandel angebotene Papageienart, die eng mit den Amazonen verwandt ist, stammt ursprünglich aus einem Verbreitungsgebiet zwischen Südmexiko bis Costa Rica. Hier bewohnen die Weisskappenpapagei Urwälder, oft in der Nähe von Lichtungen. Seinen deutschen Namen verdankt er den weißen Federn auf dem Oberkopf, die entfernt an einen Kahlkopf erinnert, zumal das Federkleid dunkelgrün bis schwarz ist und einen Kontrast bildet.

In der Natur halten sich die Tiere zumindest zeitweilig in Gruppen und suchen gemeinsam nach Nahrung, die aus Samen und Früchten besteht, was dann auch dazu führt, dass sie die Maisfelder der Bauern heimsuchen. Mit 26 cm Gesamtlänge gehört Pionus senilis zu den kleineren Amazonenverwandten. Männchen und Weibchen unterscheiden sich äußerlich am kleineren und nicht so leuchtend weißen Oberkopf und auch am weniger glänzenden Federkleid der Weibchen. Bei den Jungen ist äußerlich zunächst kein deutlicher Geschlechtsunterschied zu sehen, denn ihr Federkleid wirkt schmutzig dunkelbraun, und nur die Stirn ist weiß.

Die heute angebotenen Exemplare sind Nachzuchten, die sich weniger scheu zeigen und sogar recht anhänglich werden können, wenn man sich mit ihnen intensiv beschäftigt. Manche Exemplare können sogar einige Worte erlernen, aber auch Geräusche nachmachen, und manchmal können sie auch - wie alle Papageien - laut schreien. Ihre Ernährung ist heute leicht, denn es gibt ausgezeichnete Papageien Fertigfutter. Man kann ihnen auch Früchte anbieten, wie Apfelstücke oder auch Bananen.

Text: ©Kölle-Zoo
Fotos: ©Kölle-Zoo

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