Steckbrief

Wellensittich

GattungPapageienart
Ursprungsgebiet Gesamtes Landesinnere Australiens
nat. LebensweiseIn Schwärmen, ziehen auf Futter- und Wassersuche umher
HeimtierhaltungGroßes Heim von mind. 100 x 50 x 80 cm mit artgerechter Einrichtung
FutterWellensittichfutter "Premium", Versele Laga als Hauptnahrung, zusätzlich Obst und Gemüse
BesonderheitDie beim Kölle Zoo angebotenen Tiere sind ca. sechs Wochen alt
BuchtippWellensittiche:
Vius, T., Ulmer Verlag, Stuttgart 1993
Wellensittich

Wellensittich

Kleiner Flieger ganz groß

Oft nur liebevoll "Welli" genannt, lautet der lateinische Name des beliebten Heimvogels "Melopsitticus undulatus", was soviel heißt wie "der singende Papagei mit dem Wellenmuster" und damit auf das auffällige Gefieders des kleinen Gesellen hinweist.

Die Wellensittiche haben ein riesiges Verbreitungsgebiet: Sie bewohnen in der freien Natur das gesamte Landesinnere Australiens, wo sie auf Wassersuche im ganzen Gebiet umherziehen. Zu Recht können sie als Überlebenskünstler bezeichnet werden, da ihre Heimat durch Regenmangel, Temperaturen über 40°C und trockenen Grassavannen wenig einladend ist. Das Wanderleben dauert jedoch nur so lange, bis sie einen Platz mit genügend Futter und Wasser ausfindig gemacht haben.

Wellensittiche sind in der Natur immer paarungsbereit, weshalb ihr Bestand trotz des extremen Klimas nie ernsthaft gefährdet war. Sie fühlen sich im Schutz der Gemeinschaft geborgen und verwenden alles, was einen dunklen Hohlraum darstellt als Brutstätte.

Um 1840 wurde der Wellensittich erstmals als Heimtier geschätzt. 1845 gelang die erste erfolgreiche Zucht, und ein blaues Exemplar wurde nach dem Ersten Weltkrieg mit 1500 Reichsmark als Luxusartikel gehandelt. Die deutsche Erstzucht war 1855 in Berlin. Inzwischen hat sich der Welli in unzähligen Familien als Mitglied eingelebt. Um dem dankbaren Gesellen ein möglichst artgerechtes Leben zu bieten, sollte man am besten mindestens zwei Tiere halten. Es erleichtert ihnen die Eingewöhnung und hat keinen Einfluss auf ihre spätere Zutraulichkeit

Es ist ein wahres Vergnügen, sich mit den klugen Tieren zu beschäftigen. Sie können sehr zahm werden und können sprechen lernen, manchmal sogar Wörter im Zusammenhang verwenden. Für Spielzeug jeglicher Art sind sie sehr zu begeistern. Beim Kölle Zoo gibt eine sehr große Auswahl an vogelgerechtem Spielmaterial, wo mit Sicherheit für jeden Vogelgeschmack etwas zu finden ist.

Gerade Kinder bauen im phantasievollen Spiel meist eine ganz besondere Beziehung zu ihrem kleinen Freund auf und lernen dabei einen verantwortungsvollen Umgang mit einem gutmütigen Tier, das sehr anhänglich wird und sich so gut wie nie seiner Familie schlecht gelaunt zeigt.

Der zahme Wellensittich hat ein starkes Bewegungsbedürfnis, und der tägliche Freiflug im Zimmer ist nach der Eingewöhnung kein Aufwand, sondern bietet Mensch und Tier gleichermaßen Vergnügen.

Beim Kölle Zoo gibt es kleine Überraschungen wie Kolbenhirse als Leckerli und viele andere Happen, die ihn beim Freiflug erfreuen und gerne zu seinem Menschen zurückkehren lassen. Wellensittiche sind kleine Leckermäuler, wobei jeder seinen eigenen Geschmack hat, und trotzdem müssen sie mit allem Notwendigen versorgt sein. Deshalb bietet der Kölle Zoo schmackhafte Futtermischungen an, die aus Spitzsamen, Silberhirse, anderen Hirsearten und Haferflocken bestehen und exakt auf die Bedürfnisse der Vögel abgestimmt sind und sehr gerne genommen werden. Mit dieser Grundnahrung kann der Halter von Wellis sicher sein, die Gesundheit seines Heimtieres zu fördern und den Speiseplan mit Obst und Gemüse als Zusatz ergänzen.

Auch für das Wohlbefinden im Vogelheim ist beim Kölle Zoo bestens gesorgt. Es sollte mindestens 100 x 50 x 80 cm betragen und waagrechte Gitterstäbe haben, um dem Tier das Klettern zu ermöglichen. Zur Ausstattung gehören Sitzstangen in verschiedenen Stärken, Futternäpfe, Wasserspender, Extranäpfe für Grünfutter, ein Wetzstein mit Halterung, ein Badehaus, Spielzeug und Vogelsand für den Boden.

Alle Papageien und Sittiche müssen eindeutig gekennzeichnet sein. Daher legt man ihnen registrierte Fußringe an, ohne die man keinen Vogel erwerben sollte. Bei guter Pflege kann das lustige Familienmitglied gut 14 Jahre alt werden und hält in dieser Zeit seine Menschen mit Sicherheit bei guter Laune.

Text: ©Kölle-Zoo
Fotos: ©Kölle-Zoo

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