Futterneid und Futteraggression bei Hunden
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Machen wir uns nichts vor: Die meisten unserer Vierbeiner würden einen dargebotenen Keks wohl eher selbst verputzen, als ihn in altruistischer Manier dem Hundekumpel zu überlassen. Und wie ein Mensch zu fragen, ob jemand anderes die letzte Praline aus der Schachtel möchte, würde einem Durchschnittshund niemals einfallen. Wenngleich also „Teilen“ nicht gerade in den Genen unserer Vierbeiner liegt, haben die meisten kein Problem damit, dass im Zusammenleben mit einem Menschen ebendieser darüber bestimmt, wer wann was zu futtern bekommt. Sie wollen dann zwar trotzdem lieber alle Kekse für sich haben, akzeptieren es aber, wenn auch die hündischen Mitbewohner oder gar der Mensch mal etwas abbekommt. 

Einige Hunde jedoch zeigen in Zusammenhang mit Futter oder auch anderen Ressourcen Verhaltensweisen, die das friedliche Miteinander ganz schön auf die Probe stellen können. Sobald sich etwas Fressbares in ihrem Einflussbereich befindet, verteidigen sie es vehement – zunächst vielleicht durch ablehnende Körpersprache wie Wegdrehen, aber durchaus auch mit Mitteln wie Knurren, Schnappen oder sogar Beißen. Dieses Verhalten wird allgemein als „Futterneid“ bezeichnet. Um zu verhindern, dass die tägliche Fütterung zur Zerreißprobe wird, gilt es, von klein auf Struktur und Regeln zu etablieren. Was dabei zu beachten ist, haben wir in diesem Artikel für Dich zusammengefasst. Darüber hinaus wird die Frage beantwortet, was bei futterneidischen bzw. futteraggressiven Hunden zu tun ist und wie ein entsprechendes Training aussehen kann. 

Was ist Futterneid? 

Bekanntlich stammt der Hund, auch wenn man das manchmal kaum glauben mag, vom Wolf ab und hat sich viele seiner ursprünglichen, tief in seinen Genen verankerten Verhaltensweisen zumindest in Ansätzen bewahrt. Und dazu gehört auch, Futter als im wahrsten Sinne des Wortes überlebenswichtige Ressource zu betrachten. In „freier Wildbahn“ würde jeder Hund diese Ressource verteidigen und Artgenossen durch Wegdrehen, Knurren, Schnappen etc. zu verstehen geben, dass sie ihm gehört und der andere sich vom Acker machen soll. Hunde verstehen und akzeptieren diese Warnungen und ziehen sich in aller Regel zurück – die Gefahr ist gebannt und es kommt innerhalb des Rudels zu keiner weiteren Anspannung oder zu Aggressionen. So die Theorie. In einem Hunde-Menschen-Haushalt kann diese zunächst völlig natürliche Verhaltensweise jedoch zu einem ernsthaften Problem werden und sich durchaus auch von Futter auf andere „Ressourcen“ ausweiten, etwa Spielzeug, Liegeplätze oder auch den Menschen selbst. 

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Futter ist für Hunde erst einmal eine wichtige Ressource, die es vor Artgenossen zu verteidigen gilt. 

Es ist wichtig, zu verstehen, dass es sich bei Futterneid nicht etwa um eine Geste der Dominanz handelt, der Hund also „der Chef sein möchte“. Vielmehr gründet er in der Sorge bzw. Angst, dass ihm eine wichtige Ressource weggenommen wird. Futterneid ist klassische Ressourcenverteidigung und somit zunächst einmal ganz normal.

In der Regel wird der erste, quasi naturgegebene Handlungsimpuls – verteidigen! – durch Erziehung und Erfahrung in den ersten Lebensmonaten korrigiert bzw. modifiziert: Der Vierbeiner lernt, dass er regelmäßig zu fressen bekommt – die Ressource also nicht begrenzt ist – und dass er seine Ration in Ruhe fressen darf – sie ihm also nicht streitig gemacht oder gar weggenommen wird. Infolgedessen entfällt die gefühlte Notwendigkeit, die „Beute“ zu verteidigen, und der Hund wird, wenn er auch nach wie vor niemals freiwillig teilen würde, keine Aggressionen beim Füttern oder Fressen zeigen. Wird dieser Lernprozess jedoch verhindert oder gestört, kann es dazu kommen, dass Hunde alles Essbare vehement und nachhaltig verteidigen. Dieser Futterneid – auch als Futteraggression bezeichnet – kann sich sowohl gegen Menschen als auch gegen Artgenossen oder andere Haustiere richten. 

Ursachen von Futterneid bzw. Futteraggressionen 

Wie wir Menschen werden auch unsere Fellnasen von dem geprägt, was sie erleben und welche Erfahrungen sie machen. Insbesondere negative Erlebnisse können noch Jahre später Auswirkungen auf ihr Verhalten haben. Auch für Futterneid und Futteraggression gilt, dass die zugrunde liegenden Ursachen in der Vergangenheit des betroffenen Vierbeiners liegen. Dabei kann es sich sowohl um die womöglich schon lange zurückliegende Welpenzeit handeln als auch um Muster oder negative Erlebnisse in Bezug auf Futter, die sich erst kürzlich eingeschlichen bzw. ereignet haben. Im Folgenden möchten wir kurz auf die häufigsten Ursachen bzw. beeinflussenden Faktoren für Futterneid eingehen, die sich in zwei Hauptkategorien einteilen lassen: Mangelerfahrung und Fütterungsfehler. 

Magelerfahrung

Ein Vierbeiner, der in der Vergangenheit aus welchen Gründen auch immer nicht ausreichend versorgt wurde, Mangel in Bezug auf Nahrung erlebt oder gar gehungert hat, kann eine stärkere Neigung dazu verinnerlicht haben, Futter als wichtige Ressource zu betrachten, die es zu verteidigen gilt. Dies kann auf sowohl auf ehemalige Straßenhunde zutreffen, die womöglich gelernt haben, dass eine vehemente Verteidigung von Futter zum Überleben unerlässlich sein kann, als auch auf Hunde, die zwar in menschlicher Obhut gehalten, dort aber vernachlässigt wurden. Das kleine Wörtchen „kann“ ist hier von zentraler Bedeutung, denn es ist natürlich keineswegs so, dass alle Hunde, die einst unter Mangel gelitten haben, quasi automatisch futterneidisch oder -aggressiv sind oder werden. Futtermangel, Nahrungsknappheit und Konkurrenz können jedoch ein begünstigender Faktor sein. 

Fütterungsfehler 

Fehler bzw. ungünstige (Umgebungs-)Faktoren bei der Fütterung von Hunden, insbesondere von Welpen, können ebenfalls zur Entwicklung von Futterneid und Futteraggressionen beitragen. Werden Welpen beispielsweise „in einer Reihe“ ohne ausreichend Abstand oder gar aus einem einzigen großen Napf (sog. „Ringnapf“) gefüttert, erleben sie ihre Wurfgeschwister als Konkurrenz um das Futter. Es wird schnell und hektisch gefressen, um nicht vom Napf gedrängt zu werden oder alles vor der Nase weggefuttert zu bekommen. So verbinden die Vierbeiner Futter mit Stress, womöglich sogar Angst, und Konkurrenz. 

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Das Fressen aus einem Napf kann bei Welpen die empfundene Konkurrenz verstärken.

Dasselbe gilt, wenn Hunden das Futter weggenommen wird in der Annahme, dies sei eine wichtige Erziehungsmaßnahme, um dem Vierbeiner beizubringen, wer hier das Sagen hat. Ein solches Verhalten verursacht Stress und tiefe Verunsicherung und kann neben einer negativen Beeinträchtigung der Bindung zwischen Mensch und Hund auch dazu führen, dass der Hund Futterneid bzw. Futteraggressionen entwickelt. Schließlich muss er immer und überall damit rechnen, dass ihm sein Futter streitig gemacht wird. Andere Vierbeiner ziehen sich eher zurück und trauen sich kaum mehr an den Napf oder schlingen in aller Hast. 

Info: Die Annahme, das Wegnehmen von Futter würde die Rangordnung klarmachen und dem Hund signalisieren, dass der Mensch das Alphatier ist, ist so nicht richtig, denn in einem Rudel von Hunden verteidigt jedes Individuum unabhängig vom Rang seine Beute. Um Deinen Vierbeiner nicht zu verunsichern und zu ängstigen sowie Futterneid vorzubeugen, solltest Du auf diese „Maßnahme“ verzichten. Trotzdem ist es natürlich wichtig, dass Dein Hund sich im Notfall auch Futter aus dem Maul nehmen lässt. Bei einem gefestigten Vertrauensverhältnis ist das normalerweise kein Problem. Hilfreich hierzu können Tauschspiele sein. Übe mit Deinem Hund früh, dass er seine „Beute“ hergibt, wenn er dafür etwas Besseres bekommt. 

Werden Hunde immer wieder beim Fressen gestört, etwa durch eine unruhige Umgebung, durch Ansprechen und Anfassen, durch Lärm etc., entsteht ebenfalls Stress, der dazu führen kann, dass das Futter verteidigt wird. 

Futterneid vermeiden durch Struktur und Verlässlichkeit 

Im Grunde genommen sind die Ursachen für Futterneid also darauf zurückzuführen, dass der Vierbeiner Nahrung als begrenzte Ressource begreift und/oder andere Hunde bzw. Menschen als Konkurrenten wahrnimmt. Daraus resultiert schließlich der Impuls, das Futter – seine Beute – mehr oder weniger vehement zu verteidigen. Die wichtigste Maßnahme, um Futterneid oder -aggressionen gar nicht erst entstehen zu lassen, besteht somit darin, einen festen und verlässlichen Rahmen für die Fütterung zu schaffen und Deinem Hund somit Sicherheit zu vermitteln. 

Ruhige Umgebung beim Fressen 

Es sollte stets darauf geachtet werden, dass Hunde in aller Ruhe und ohne Störung fressen können, indem zum Beispiel nicht dauernd jemand an ihnen vorbei- oder um sie herumläuft, sie anfasst, anspricht usw. Gebe Deinem Vierbeiner seinen Napf und lasse ihn dann allein und ungestört. 

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Hunde sollten stets einen ungestörten Platz zum Fressen haben. 

Wichtig ist es, diese Regel auch Kindern beizubringen: Wenn der Vierbeiner frisst, wird er nicht gestört. Betrachtet nämlich der Vierbeiner einen kleinen Zweibeiner als Konkurrenten, kann es wirklich gefährlich werden, und das gilt es unbedingt zu vermeiden. 

Feste Futterzeiten und -orte 

Gleichbleibende Futterzeiten und -orte können ebenfalls dazu beitragen, dass der Vierbeiner entspannt frisst und keine Notwendigkeit sieht, seine Beute zu verteidigen. Fütterst Du Deinen Hund beispielsweise immer um 8 Uhr morgens und um 8 Uhr abends an seinem gewohnten Futterplatz, lernt er, dass er zuverlässig versorgt wird. 

Bei mehreren Hunden ist es zudem wichtig, dass beim Fressen ausreichend Abstand zwischen ihnen besteht, sodass sie sich nicht gegenseitig als Konkurrenten wahrnehmen. Achte darauf, dass sie diese Abstände einhalten und sich nicht stören. Wenn sie aufgefressen haben, ist es sinnvoll, die Näpfe zu entfernen, sodass sie nicht als Ressource wahrgenommen werden. 

Tipp: Bei futterneidischen Hunden in Mehrhundehaushalten kann es hilfreich sein, die Vierbeiner zumindest zu Beginn des Trainings in unterschiedlichen Räumen zu füttern und den Abstand zueinander nach und nach zu verkleinern. 

Mein Hund verteidigt sein Futter – was tun? 

Eine ruhige Atmosphäre beim Fressen, sich wiederholende Abläufe bzw. feste Fütterungszeiten und -orte vermitteln einem Hund Sicherheit: Er wird lernen, dass es nicht notwendig ist, sein Futter zu verteidigen, und er sich auf Dich verlassen kann. Bei Vierbeinern, die bereits aggressives Verhalten in Zusammenhang mit Futter zeigen, sind diese Regeln ganz besonders wichtig. Daher ist es wichtig, kleine Trainingsschritte in das oben beschriebene Setting einzubauen. 
Das Ziel ist es, dass der Hund zu jeder Zeit entspannt frisst, keine Sorge hat, dass ihm sein Futter streitig gemacht wird, und somit auch kein Grund besteht, es zu verteidigen. 

Wichtig: Den Hund zu schimpfen oder zu bestrafen, wenn er Futterneid zeigt, ist kontraproduktiv und führt nicht zu einer Besserung der Situation. Aus seiner Sicht ist es – aus welchem Grund auch immer – notwendig, sein Futter zu verteidigen. Wird er dafür bestraft oder geschimpft, kann er den Grund nicht verstehen und wird fortan noch gestresster oder ängstlicher sein, wodurch das futterneidische Verhalten eher gefördert wird, als unterbunden zu werden. 

Das Zauberwort lautet „geduldige, liebevolle Konsequenz“, wie es generell in der Hundeerziehung der Fall ist bzw. sein sollte. 

Sich dem Hund nähern 

Der erste Schritt im Training mit futteraggressiven Hunden besteht darin, dass sie lernen, Dich beim Fressen in ihrer Nähe zu akzeptieren, ohne mit Knurren oder anderen Abwehrhaltungen zu reagieren. Am Anfang wird es, je nach Ausprägung der erlernten Verhaltensweise, schon eine Herausforderung für ihn sein, Dich in der Umgebung seines Napfes zu wissen. Hast Du Deinem Vierbeiner also sein Futter gegeben und er macht sich (in aller Ruhe, wie oben beschrieben) darüber her, ist es im ersten Schritt Deine Aufgabe, Dich in seiner Nähe aufzuhalten. Es geht nicht darum, ihn zu stören oder zu ärgern – er soll einfach merken, dass es kein Problem für ihn und seine Beute ist, wenn Du in der Nähe bist. 

Bei diesem Trainingsschritt solltest Du sehr vorsichtig vorgehen: Bleibe zunächst in gewisser Distanz einfach stehen und beschäftige Dich mit etwas anderem. Hat Dein Hund sich nach einiger Zeit daran gewöhnt und zeigt kein aggressives Verhalten mehr, kannst Du in einiger Entfernung ein wenig herumlaufen. Die Distanz zum Hund und zum Futter wird Schritt für Schritt verkleinert, bis der Hund es duldet, dass Du auch recht nah bei ihm bist, wenn er frisst. 

Wichtig: Um gefährliche Zwischenfälle zu vermeiden, ist es unerlässlich, den Vierbeiner genau zu beobachten und seine Körpersprache zu lesen. Ist er angespannt, frisst langsamer oder extrem hektisch, hat die Ohren angelegt oder zeigt anderer Auffälligkeiten, solltest Du einen Schritt zurückgehen und die Distanz wieder vergrößern. Erst wenn Dein Hund entspannt frisst, wenn Du in der Nähe bist, kannst Du zum nächsten Trainingsschritt übergehen. 
 

Futter in den Napf füllen 

Habt ihr die erste Hürde gemeistert und Dein Vierbeiner fühlt sich durch Deine Anwesenheit nicht mehr gestört, besteht der nächste Schritt darin, dass er es duldet, dass Du direkt an seinen Napf gehst. Dazu füllst Du zu Beginn nur einen Teil seiner Ration ein – der Rest der Mahlzeit folgt dann während des Fressens durch Dich. Das heißt konkret: Du bleibst ruhig in der Nähe stehen, bis Dein Hund seinen Napf leergefressen hat. Dann füllst Du ein wenig Futter nach, lässt ihn wieder fressen, füllst wieder nach usw. Das machst Du so lange, bis die komplette Ration verfüttert ist. Klappt das nach einiger Zeit gut, so kannst Du versuchen, den Napf aufzufüllen, während der Hund gerade noch dabei ist, seine Ration zu verputzen. Das Ziel ist es, dass Dein Hund lernt, dass Deine Anwesenheit und Annäherung nichts Negatives für ihn bedeuten, sondern im Gegenteil etwas Positives – nämlich mehr Futter! 

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Das Nachfüllen von Futter kann eine erfolgversprechende Maßnahme sein, da ein Hund dadurch den Menschen positiv mit Futter verknüpft.

Aus der Hand füttern 

Die Fütterung aus der Hand kann bei leicht futterneidischen Hunden oder zur Vermeidung von Futterneid nutzbringend sein, ist jedoch nichts für Vierbeiner, die sehr aggressives Verhalten beim Fressen an den Tag legen. Hier sollte zunächst mit den oben beschriebenen Maßnahmen versucht werden, die Situation zu entschärfen. Fütterst Du Deinen Hund hin und wieder aus der Hand, lernt er, dass Du ihm sein Futter nicht streitig machen willst. Deine Hand wird somit positiv mit Futter assoziiert. Dieses Training ist übrigens auch für Hunde geeignet, die unter starker Angst leiden.

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Auch das Füttern aus der Hand kann das Vertrauen stärken und dem Hund deutlich machen, dass er von Dir nur Guts zu erwarten hat!

Dummytraining 

Einen ähnlichen Effekt hat das Training mit Dummys bzw. Futterbeuteln. Kurz erklärt, wird dabei Futter (zu Beginn die komplette Ration) in einem kleinen Beutel, ähnlich einem Federmäppchen, der mit einem Reißverschluss oder Klett verschlossen ist, verstaut und dieser anschließend versteckt oder geworfen. Dein Vierbeiner wird schnell merken, dass er Dich zum Öffnen braucht, und mit Dir kooperieren: Er bringt Dir den Beutel, Du öffnest ihn und er darf fressen. So wird er für seine Kooperation direkt mit Futter belohnt und verknüpft wiederum, dass Du in Sachen Futter positiv zu bewerten bist. 

Versteht Dein Hund zu Beginn noch nicht, dass er den Beutel zurückbringen soll, kann eine Schleppleine hilfreich sein, mit der Du ihn sanft in Deine Richtung ziehst, um sodann den Beutel zu öffnen und ihn eine gute Portion fressen zu lassen. Deine Fellnase wird schnell merken, worum es bei dem Futterspiel geht. Das Training mit dem Futterbeutel führt nicht nur dazu, dass Dein Hund Futter positiv mit Deiner Anwesenheit verknüpft, sondern kann auch eine wichtige Maßnahme zum Vertrauens- und Bindungsaufbau sein. 

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Das Training mit Futterbeuteln macht nicht nur Spaß, sondern kann auch bei Futterneid äußerst hilfreich sein. 

Auf Sicherheit achten 

Bei allen Trainingsmaßnahmen gilt immer: safety first! Bringe Dich oder andere Menschen nicht in Gefahr, indem Du Dich einem Hund in offensichtlicher Abwehrhaltung beim Fressen näherst. Bei stark futteraggressiven Hunden empfehlen wir unbedingt, einen erfahrenen Trainer hinzuzuziehen, um die oft sehr subtile Körpersprache nicht misszuverstehen und dadurch Risiken und ein Scheitern des Trainings einzugehen. 

Fazit 

Der Hang oder Impuls, Futter zu verteidigen, ist in gewisser Weise ein genetisches Programm, das in unseren Hunden abläuft, sobald sie etwas Fressbares für sich reklamiert haben. Durch Struktur und Verlässlichkeit bei der Fütterung lernen sie, dass die Ressource Futter nicht begrenzt ist – sie also regelmäßig damit versorgt werden – und dass sie mit niemandem darum konkurrieren müssen – es ihnen also nicht weggenommen oder streitig gemacht wird. Hunde, die dies von klein auf lernen, werden entspannt und ohne Hast fressen und keine Aggressionen oder Angst dabei zeigen. Die Regel, dass Hunde beim Fressen nicht gestört werden, sollte also ausnahmslos gelten, um Futterneid gar nicht erst entstehen zu lassen. Ist es für präventive Maßnahmen schon zu spät und Deine Fellnase zeigt aggressive Tendenzen in Zusammenhang mit Futter, ist konsequentes, aber kleinschrittiges Training erforderlich, um ihm beizubringen, dass dieses Verhalten unnötig ist. Bei starken Aggressionen sollte, um keine unnötigen Risiken einzugehen, ein Hundetrainer konsultiert werden, der das Training begleitet.

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