10 Wintervögel im Kurzporträt
Wenn der Winter seinen weißen Schleier über die Welt legt oder – wie es infolge des Klimawandels vielerorts der Fall ist – nur noch aus Kälte, Regen und Matschwetter besteht, ist die Zeit der Wintervögel gekommen: So mancher scheuer Waldbewohner, der im Sommer kaum zu sehen ist, wagt sich nun heraus und überprüft, ob die Futterstelle im Garten an der Ecke schon wieder aufgefüllt ist. Andere Vögel könnte man als saisonale Wintergäste bezeichnen, denn sie sind ausschließlich in der kalten Jahreszeit bei uns anzutreffen, da es hier zumindest wärmer ist als in ihren noch nördlicher gelegenen Brutgebieten, zu denen sie im Frühjahr zurückkehren. Es ist immer wieder spannend, im Winter einen Blick nach draußen zu werfen und zu beobachten, welche Vögel sich zeigen, ob neue Arten am Futterhaus hinzugekommen sind und wie sich ihre Verhaltensweisen im Vergleich zum Sommer unterscheiden. In unserem Artikel möchten wir Dir zehn Vogelarten vorstellen, die den Winter in unseren Breitengraden verbringen.

Amsel

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Während die Amsel einst ein eher zurückgezogener Waldbewohner war, hat sie sich heute vielerorts an die Anwesenheit des Menschen gewöhnt. Mittlerweile ist sie ein häufiger Gast in Gärten und Parks, insbesondere wenn diese möglichst naturbelassen und somit reich an Futterquellen, insbesondere (Regen-)Würmern, Insekten und Schnecken, aber auch Beeren sind. 

Die Amsel gehört zur Familie der Drosseln (daher auch der alternative Name „Schwarzdrossel“) und wird beachtliche 25 bis 29 cm groß. Die Männchen sind durch ihr markantes Erscheinungsbild mit ihrem schwarzen Gefieder, ihrem orange-gelben Schnabel und gelben Augenringen leicht zu erkennen. Die Damen sind meist etwas zierlicher und tragen ein dunkelbraunes Federkleid mit leicht getupfter Brust. 

Amseln sind begabte Sänger und insbesondere für ihre melodiösen Darbietungen im Frühjahr und Sommer bekannt, wenn sie zur Reviermarkierung und zur Beeindruckung potenzieller Partner bereits frühmorgens, wenn die Sonne aufgeht, zu singen beginnen. Und was so hart erarbeitet wurde, wird nicht gerne geteilt: Insbesondere männliche Amseln sind sehr territorial und vertreiben hartnäckig vermeintliche Konkurrenten – inklusive wilder Kämpfe und Verfolgungsjagden.

In unseren Breitengraden sind Amseln Standvögel – sie verbringen die kalte Jahreszeit also nicht in südlicher gelegenen Klimazonen, sondern trotzen Schnee, Eis, Wind und Regen, was eine große Herausforderung darstellt.

Tipp für den Winter: Lege an der Futterstelle getrocknete Insekten und Beeren sowie Haferflocken aus, die von Amseln besonders gerne gefressen werden. 

Bergfink

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Oftmals wird bei dem Begriff „Zugvogel“ nur an jene Vögel gedacht, die sich im Herbst auf den Weg in den Süden machen, um den kalten mitteleuropäischen Wintern zu entfliehen. Was dabei oft vergessen wird, ist, dass auch wir Wintergäste begrüßen dürfen, die ausschließlich in der kalten Jahreszeit bei uns anzutreffen sind und im Frühjahr wieder in ihre nördlich gelegenen Brutgebiete, etwa in Skandinavien oder Russland, zurückkehren. Dazu gehört zum Beispiel der Bergfink, der vor allem in skandinavischen Birkenwäldern beheimatet ist, jedoch bei uns überwintert. 

Bergfinken haben eine orangene Brust und Schulterpartie, deren Intensität bei Männchen stärker ausgeprägt ist als bei Weibchen. Bauch und Bürzel sind weiß. Bei weiblichen Bergfinken ist der Kopf recht unauffällig braungrau gefärbt, bei Männchen wechselt die Gefiederfarbe am Kopf zwischen dem sog. Schlichtkleid im Winter (rostbraun/schwarz gescheckt) und dem Prachtkleid im Sommer (blauschwarz).

Bergfinken schließen sich gerne anderen Finkenarten an und sind oftmals in riesigen Schwärmen unterwegs, insbesondere in Jahren mit reichlich Bucheckern, die ihnen als Winterfutter dienen. In besonders fruchtreichen Saisons bestehen die Schwärme sogar aus Millionen von Individuen – ein beeindruckendes Schauspiel!

Tipp für den Winter: Definitiv Sonnenblumenkerne auslegen – die futtern sie für ihr Leben gerne!

Eichelhäher 

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Der Eichelhäher gehört zu den mittelgroßen Rabenvögeln – anders als der Großteil seiner nächsten Verwandten ist er jedoch nicht schwarz, sondern hat ein recht buntes Federkleid, in dem die Farben Blau-Grau, Rostrot, Schwarz und Weiß überwiegen. Besonders markant sind seine Federhaube und die schwarz-weiß gebänderten Außenfahnen (äußere Federn).

Wie Krähen, Elstern und andere Rabenvögel ist auch der Eichelhäher sehr intelligent und zeigt erstaunliche kognitive Fähigkeiten. Besonders typisch ist seine Vorratshaltung, um für „schlechte Zeiten“ vorzusorgen: Das ganze Jahr über versteckt er nicht benötigte Futterreserven an unterschiedlichen Orten, um im Winter darauf zurückzukommen. Diese Sammelleidenschaft erreicht ihren Höhepunkt, wenn ab August die natürliche Reifezeit der Eicheln beginnt und der Eichelhäher unermüdlich, bis zu 11 Stunden am Tag, die Baumfrüchte sammelt und im Waldboden vergräbt, in Wurzeln klemmt oder in Baumhöhlen legt. Durch ihren ausgezeichneten Orientierungssinn finden die Vögel ihre Futterverstecke auch unter einer dicken Schneedecke wieder und wechseln diese, sobald sie von anderen Tieren entdeckt werden. Dadurch bereiten sie sich, so gut es geht, auf den Winter vor, den sie nicht im warmen Süden, sondern bei uns verbringen. 

Die kalte Jahreszeit bietet besonders viele Chancen, einen Eichelhäher zu beobachten, da er in den lichten Bäumen besser zu erkennen ist und zuweilen auch näher an menschliche Behausungen kommt, um nach Futter zu suchen. 

Tipp für den Winter: Eichelhäher sind eher scheue Vögel. Platziere daher Futterstellen so, dass sie frei angeflogen werden können. In der Nähe sollten sich Bäume und Sträucher befinden, die Schutz bieten. 

Rotkehlchen

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Trotz seines verniedlichenden Namens und der geringen Körpergröße von nur 13 cm ist das Rotkehlchen ein selbstbewusster und mutiger Vogel, der sich nicht die Butter vom Brot bzw. vielmehr die Beere vom Himbeerbusch nehmen lässt. Energisch werden andere Vögel und Raubtiere mit Reviergesang und Schimpfen, aufgestelltem Schwanz, erhobenen Flügeln und aufgeplustertem Gefieder vertrieben, um Nahrungsquellen und potenzielle Nistplätze zu verteidigen, vor allem, wenn beides knapp ist. Insbesondere im Frühjahr und Sommer ist das Rotkehlchen daher kaum zu überhören und stetig damit beschäftigt, sein Hab und Gut zu sichern. 

Ist der perfekte Nistplatz gefunden und erfolgreich verteidigt, geht es an die Anwerbung eines Weibchens, wobei männliche Rotkehlchen erstaunliche Gesangskünste an den Tag legen – 275 Motive, die sich stetig ändern, sind nachgewiesen. Rotkehlchen gehören zu den ersten Vögeln, die morgens zu singen beginnen, noch bevor die Sonne aufgeht – und das auch im Winter, wenn auch weniger intensiv. 

Auch für den Menschen scheint so manches Rotkehlchen eine besonderes Faszination zu hegen: Oftmals kommen die kleinen Vögel mit der markanten rot-orangen Brust und dem ansonsten graubraunen Gefieder erstaunlich nah heran – insbesondere, wenn sie bemerkt haben, dass es der Mensch ist, der das Futterhäuschen auffüllt. Rotkehlchen ernähren sich von Insekten, Würmern, Beeren, Früchten und Samen. 

Tipp für den Winter: Rotkehlchen sind sehr wasseraffin und nehmen gerne, vor allem morgens, ein ausgiebiges Bad. Das gilt auch für den Winter. Stelle ihnen daher gerne auch in der kalten Jahreszeit ein sauberes Vogelbad zur Verfügung! (Auch im Winter auf Hygiene achten, das Bad täglich reinigen und neu befüllen, um die Ausbreitung von Krankheiten zu vermeiden).

Kernbeißer 

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Der Kernbeißer ist die größte in Europa vorkommende Finken-Art und verdankt seinen Namen dem großen und kräftigen Schnabel. Mittels scharfer Schnabelkanten in der Mitte des Oberschnabels und dank seiner starken Muskulatur kann der Kernbeißer erheblichen Druck und Kraft entwickeln und sogar Obstkerne knacken. 

In unseren Gefilden ist der markante Vogel zwar ganzjährig heimisch, aber vergleichsweise selten zu sehen. Dies liegt an seinem scheuen Wesen und daran, dass er bevorzugt hoch oben in den Baumkronen von Laub- und Mischwäldern nach Nahrung sucht. Aufgrund der Knappheit natürlicher Futterquellen wagen sich Kernbeißer im Winter häufiger in die Nähe von menschlichen Behausungen, um Futterstellen anzufliegen – eine ausgezeichnete Möglichkeit, den hübschen Vogel mit dem bunten Federkleid zu beobachten, in dem die Farben Rotbraun/Zimtbraun, Grau, Dunkelbraun, Weiß und Blau kombiniert werden. Die Intensität des Gefieders ist bei Männchen etwas stärker als bei Weibchen. 

Tipp für den Winter: Sehr beliebt bei Kernbeißern sind Kirschkerne. Er freut sich aber auch über Bucheckern, Samen und andere Obstkerne sowie Insekten.

Seidenschwanz

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Der Seidenschwanz ist ein typischer, aber recht unzuverlässiger Wintergast in unseren Gefilden: Seine Brutgebiete liegen im Norden Skandinaviens und Russlands – in Abhängigkeit von den dortigen Bedingungen (Nahrungsverfügbarkeit, Ausfälle in den letzten Wintern, Bruterfolg) bleiben sie entweder an Ort und Stelle bzw. ziehen maximal etwas südlicher oder machen sich – teils in riesiger Anzahl – auf den Weg in mildere Klimazonen, wie sie bei uns herrschen. So kann es vorkommen, dass man im einen Winter keinen einzigen Seidenschwanz zu Gesicht bekommt, während es im nächsten nur so vor ihnen wimmelt. Dieses sporadische Auftreten deutete die mittelalterliche Bevölkerung als schlechtes Omen. So hat sich die im Niederländischen immer noch gebräuchliche Bezeichnung „Pestvogel“ entwickelt; die Schweizer bezeichnen den Seidenschwanz auch als „Sterbevögeli“. 

Der Seidenschwanz ist mit 18 bis 21 cm recht groß und hat einen kompakten Körperbau mit einem dicken Hals. Die Farbe seines Gefieders könnte man als Rotgraubraun beschreiben – ein unverkennbares Merkmal ist seine Federhaube, die spitz nach hinten verläuft, teilweise aber auch aufgestellt werden kann. Auf seinen schwarzen Flügeln hat er weiße, gelbe und rote Zeichnungen. 

Tipp für den Winter: Seidenschwänze fressen für ihr Leben gerne Beeren, z. B. von Wacholdern und Ebereschen, und sind daher vor allem an Standorten zu beobachten, die sehr beerenreich sind. Mit einem entsprechenden Angebot kannst Du den Wintergast auch an eine Futterstelle locken.

Zaunkönig

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Der in unseren Gefilden ganzjährig anzutreffende Zaunkönig ist mit 9 bis 10 cm einer der kleinsten Vögel Europas – und einer der unauffälligsten noch dazu. Durch sein braun-olivfarbenes Gefieder ist er optimal an seine Umgebung angepasst, denn er bewegt sich bevorzugt und äußerst geschickt im Unterholz und Gestrüpp, eine erstaunlich bodennahe Lebensweise für einen Vogel!

Hat sich ein Zaunkönig einmal ein Revier auserkoren, so setzt er alles daran, es zu verteidigen – Rivalen werden verfolgt und beschimpft und sogar so manche Katze oder Eichhörnchen wird mit zischenden Lauten vertrieben. Dabei zeigt der Zaunkönig auch seinen typisch aufgestellten Schwanz und nimmt zur Drohung auch noch seine Flügel hinzu, die er nach oben reckt, um sich größer zu machen. Wird es allerdings empfindlich kalt, so kann der Zaunkönig seine Territorialität und Wehrhaftigkeit durchaus zugunsten eines warmen Schlafplatzes hintanstellen: So manche Wildtierkamera, die im Winter den Innenraum von Nistkästen aufzeichnet, fängt folgendes Bild ein: Bis zu zwanzig Zaunkönige liegen im Kreis dicht an dicht, die Köpfe nach innen zeigend, die Schwänze nach außen gestreckt (Bosch 2014). Mit der Wärme der anderen und dem Schutz der Gruppe lässt sich so manche eisige Winternacht deutlich besser aushalten! 

Tipp für den Winter: Lasse im Herbst nach einer gründlichen Reinigung die Nistkästen hängen! Womöglich kannst Du den Zaunkönigen in Deinem Garten so eine wichtige Hilfe leisten – auch wenn Du aufgrund ihrer Tarnleistung womöglich noch gar nicht bemerkt hast, dass sie da sind. 

Schwanzmeise 

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Die Körpermaße der Schwanzmeise klingen doch erstaunlich: Körperlänge 13 – 15 cm, 7 – 9 cm davon Schwanz. Es handelt sich also um einen sehr kleinen Vogel mit überdimensional langen Schwanzfedern. Und die sehen mit ihrer schwarz-weißen Färbung nicht nur schick aus, sondern sind auch äußerst praktisch, denn damit lässt es sich hervorragend balancieren und somit an Ästen und im Unterholz herumturnen. Und genau das tut die lebhafte und agile Schwanzmeise besonders gern. Dabei ist sie außerhalb der Brutzeit gerne in kleinen Trupps unterwegs. Wenn es dann aber an den Nestbau geht, nimmt die Schwanzmeise ihre Aufgabe extrem ernst und ist bis zu einem Monat mit der Errichtung des perfekten Nestes beschäftigt. Das Ergebnis ist eine Kugel aus Flechten und Moosen, ausgepolstert mit Federn und Haaren. 

Tipp für den Winter: Die Nahrung von Schwanzmeisen besteht hauptsächlich aus Insekten und Larven. Beobachtest Du sie an Deiner winterlichen Futterstelle, kannst Du anhand ihres Kopfes unterscheiden, ob es sich um ganzjährig hier lebende Vögel handelt oder ob sie ein Wintergast aus nördlichen Regionen sind: Schwanzmeisen der nordischen Wintertrupps haben einen komplett weißen Kopf, der bei heimischen Tieren einen schwarzen Scheitelstreifen aufweist.

Stieglitz (Distelfink) 

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Der Stieglitz, auch Distelfink genannt, ist mit seiner schwarz-roten Gesichtsmaske und den leuchtend gelben Flügelbinden unverkennbar. Die beiden Namen gehen einerseits auf seinen Gesang zurück (bestimmte Silben klingen wie „stiglit“, woraus dann „Stieglitz“ wurde) und andererseits auf seine Begabung, mit seinem langen Schnabel an die Samen von Disteln zu gelangen. Überhaupt ist der farbenfrohe Singvogel sehr geschickt, wenn es um die Kombination von Nahrungssuche und Klettern geht, er kann zum Beispiel kopfüber hängend picken. Auf dem Boden dagegen bewegt sich der Stieglitz hüpfend fort, was etwas unbeholfen wirken kann. 

Der Distelfink ist ganzjährig bei uns anzutreffen und ernährt sich vor allem von halbreifen und reifen Sämereien von heimischen Stauden, Wiesenpflanzen und Bäumen wie Erlen oder Birken. Zur Nahrungssuche ist er gerne in größeren Trupps unterwegs. 

Der Winter ist eine ganz besonders gute Zeit, um Distelfinke zu beobachten, denn im Frühjahr und Sommer steht die Brutzeit an, die sich beim Distelfink vor allem hoch oben in den Bäumen abspielt, wo die Nester in Astgabeln gebaut werden.

Tipp für den Winter: Mit Ausnahme der Brutsaison sind Distelfinke reine Vegetarier, mit Insektenfutter können sie also nichts anfangen.

Kleiber 

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Der Kleiber ist ganzjährig in unseren Breitengraden anzutreffen und bevorzugt alte Laubbaumbestände, wo er im Idealfall ausreichend Nistplätze und Nahrung vorfindet. Zur Futtersuche nutzt er seine einzigartige Fähigkeit, kopfüber an Baumstämmen entlang zu klettern, was ihm kein anderer Vogel nachmachen kann. Mit seinem langen und spitzen Schnabel pickt er die Baumrinde auf, um an Insektenlarven und Spinnen zu gelangen. Nüsse und Samen werden in Spalten geklemmt und dann so lange mit dem Schnabel bearbeitet, bis sie aufbrechen. 

Der Name „Kleiber“ stammt aus dem Mittelhochdeutschen: kleiben bedeutet so viel wie befestigen, kleben, verstreichen. Ein „Kleiber“ war ein Handwerker, der Lehmwände erstellte. Der hübsche Vogel bekam diesen Namen aufgrund seiner Gewohnheit, die Eingänge von Bruthöhlen anderer Vögel mit Lehm zu verkleben und dadurch so weit zu verkleinern, dass nur noch er hindurchpasst. So kann er sie selbst nutzen und sie zugleich vor Raubtieren schützen. Da er in seinem Verhalten und Aussehen sowohl an Spechte als auch Meisen erinnert, wird der Kleiber auch „Spechtmeise“ genannt. 

Kleiber gelten als sehr standorttreu – hast Du es geschafft, die hübschen und spannenden Tiere in Deinen Garten zu locken, so wirst Du sie lange dort begrüßen dürfen. 

Tipp für den Winter: Mit Nüssen kannst Du den Kleiber mit etwas Glück an Deine Futterstelle locken! 

Fazit

Der Winter bietet ganz besondere Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung: Nicht nur sind die Bäume und Wälder zu dieser Jahreszeit licht und kahl, was die Chancen, auch scheuere und seltenere Arten zu entdecken, erhöht – auch kommen viele Wildvögel aufgrund der natürlichen Nahrungsknappheit deutlich näher an den Menschen heran, was ein Futterhäuschen besonders lohnenswert machen kann. So hast Du nicht nur die Gelegenheit, ganzjährig heimische Vögel wie Amseln oder Rotkehlchen zu beobachten, sondern auch exklusive Wintergäste wie Seidenschwänze. Zugleich leistet Du mit einem Futterhäuschen, das möglichst vielen Arten eine geeignete Nahrung bereitstellt, einen wichtigen Beitrag, da natürliche Futterquellen vielerorts immer knapper werden, was insbesondere im Winter für viele Piepmätze ein Problem darstellt, wenn sie zur Aufrechterhaltung ihrer Körpertemperatur viel Energie benötigen. Wenn Du Dich tiefer in Unterstützungsmöglichkeiten während der kalten Jahreszeit informieren möchtest, geht’s hier entlang. 

Literatur: Stefan Bosch, Verhalten von Zaunkönigen im Gemeinschaftsschlafplatz im Winter, Vogelwarte, Band 52 (2014), Seiten 191-199, online abrufbar, pdf


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